Privatpension

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"HeuSaal"
Info 2019

Die Privatpension „Schönes vom Dorf“ liegt in der ländlichen Umgebung des “Naturpark Lauenburgische Seen“

Durch die zentrale Lage zwischen mehreren Hansestädten, der Residenzstadt Schwerin und der mecklenburgischen & schleswig-holsteinischen Ostseeküste, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für Tagesausflüge.

Von dem nur 3 km entfernten Bahnhof Büchen bestehen Verbindungen zu allen genannten Ausflugszielen.

Autofahrer erreichen die meisten der genannten Orte in 30 bis 45 Minuten, die Ostsee-Küste ab ca. 75 min. In alphabetischer Reihenfolge hier einige „Basis-Informationen“ für Tagesausflüge:

Hamburg
Lauenburg
Lübeck
Lüneburg
Mölln
Ostsee
Ratzeburg
Schwerin
Wismar

Hamburg  (58 km):Hamburger Hafenmeile - Foto: www.hochbild.tv
Die ältesten festen Behausungen datieren auf das 4. Jahrhundert v. Chr. für die Ortschaft, die von dem antiken Wissenschaftler Claudius Ptolemäus noch als Treva bezeichnet wurde. Vom 4. bis ins 6. Jahrhundert siedelten sich Sachsen im nordelbischen Raum an.
Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten, um den heidnischen Norden zu missionieren. Zur Sicherung der Missionare wurde das Kastell „Hammaburg“ gebaut.  Durch den Vertrag mit Lübeck im Jahr 1241 wurde Hamburg einer der Gründungstädte der Hanse.

Die Hanse- & Hafenstadt bietet als „Tor zur Welt“ natürlich in erster Linie reichlich „Wasser“, aber auch sehr viel „Grün“, ein umfangreiches Kulturprogramm & zahllose „Shopping“ Möglichkeiten von Edel bis „Second Hand“. Sie besteht bei Weitem nicht nur aus der „Reeperbahn“…die sich seit vielen Jahren bemüht, ihrem ehemaligen „Schmuddel-Milieu“ ein abwechslungsreiches Veranstaltungs-Programm entgegen zu setzen.
Bitte informieren Sie sich bereits vorab, um interessante Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen zu ermitteln, und ggf. gewünschte Eintrittskarten rechtzeitig zu reservieren!

Lauenburg  (17 km):
Lauenburg an der Elbe - Foto: www.hochbild.tv
Die um 1200 gegründete Stadt wurde vom Einfluss der Askanier, Dänen, Welfen beherrscht und war bis 1689 ein Herzogtum, welches weitgehend mit den heutigen Grenzen des gleichnamigen Landkreises übereinstimmt.
Ebenfalls im 17. Jahrhundert gründeten sich die Schifferbrüderschaft & die Schützen- Gilde, und aus dieser Zeit stammen auch überwiegend die zahlreichen Fachwerk-Häuser in der Elbstraße.

In den letzten Jahren hat besonders dieser, direkt am Elbufer gelegene, historische Altstadt Bereich mit anzahlmäßig zunehmenden Hochwasserständen zu kämpfen. Die Elbstraße beherbergt in einigen der zahlreichen Altstadthäuser Angebote zu Antiquitäten, Gastronomie, Kunsthandwerk und ein Schifffahrtsmuseum.
Im Sommer werden Ausfahrten „elbaufwärts“ mit dem über 100 Jahre alten, dampfbetriebenen Raddampfer „Kaiser Wilhelm“ angeboten.

Lübeck  (58 km):
Holstentor in Lübeck - Foto: www.hochbild.tv
Der etwa zur Zeit Karls des Großen (748–814) von Slawen gegründete Ort Luibice („die Liebliche“) gilt als Namensgeber des heutigen Lübeck. 1160 erhielt Lübeck das Soester Stadtrecht. Bereits im Juni 1226 erlangte Lübeck von Kaiser Friedrich dem II. die Reichsfreiheit.
Lübeck war durch Lage und Geschichte, von Anfang an die geborene Königin der Hanse. Im Jahre 1249 überfiel Lübeck die aufstrebende Stadt Stralsund, die ein ernstzunehmender Konkurrent im Heringsgeschäft geworden war, und behauptete somit zum ersten Mal seine Machtposition im Ostseeraum. Nach dem Sieg über Stralsund schlossen sich die wendischen Städte, bestehend aus Lübeck, Wismar und Rostock, 1259 zu einem Bündnis für ein sicheres Handeln zu Lande und zu Wasser zusammen, dem weitere Städte folgten.
An  Bedeutung  gewann  Lübeck durch den Handel mit Nowgorod, denn es war zu Beginn der größte Markt an der östlichen Ostsee.
Mit dem Salz aus Lüneburg und dem Hering aus der Ostsee, gelang es Lübeck die hohe Nachfrage durch das Bevölkerungswachstum im 13. Jahrhundert und dem christlichen Fischgebot an Feiertagen zu bedienen, und so an Bedeutung zu gewinnen.

Heute repräsentiert Lübeck eine interessante Mischung aus der sogenannten „Backstein-Gotik“, einer „Shopping-Meile für Skandinavier“, und zahlreichen kulturellen „High-Light´s“.

Lüneburg  (42 km):
Lueneburg2
Die ersten Zeugnisse menschlicher Anwesenheit im Raum Lüneburg werden in die Zeit der Neandertaler vor 150.000 Jahren datiert.
Die erste Erwähnung Lüneburgs im Mittelalter findet sich in einer Urkunde von 956, in der König Otto I. „den Zoll zu Lüneburg“ an das zu Ehren des heiligen Michaels errichtete Kloster verschenkt.
Durch seine langjährige Monopolstellung als Salzlieferant im norddeutschen Raum, war Lüneburg ein frühes Mitglied der 1158 gegründeten Hanse. Das Lüneburger Salz war notwendig, um die in der Ostsee und vor Norwegens Küste gefangenen Heringe einzupökeln, und somit konserviert als Fastenspeise im Binnenland anzubieten. Der dadurch entstandene Reichtum der Stadt spiegelt sich in zahlreichen, prunkvollen Gebäuden der nahezu unzerstört erhaltenen, mittelalterlichen  Altstadt wieder.

Durch inzwischen mehrere Jahre als „Universitäts Stadt“, und einer „dort angesiedelten“ & erfolgreichen  Fernsehserie,  hat sich Lüneburg zu einem perfekten Ambiente bezüglich „Shopping & Gastronomie“ in historischer Atmosphäre entwickelt.

Mölln  (25 km):
Mölln Marktplatz - Foto: www.hochbild.tv
Zwischen 1165 und 1180 gründete der Ritter Konrad Wackerbarth Mölln („Mulne“) durch Umsiedlung von neun slawischen Bauern (von der Mündung der Delvenau) in das heutige Alt-Mölln. Gegen 1210 wurde der Siedlungskern auf den Werder zwischen Möllner See und Schulsee verlegt und ummauert.
Im Jahre 1359 kam die Stadt Mölln erneut unter die Herrschaft der Stadt Lübeck. Diese war weiterhin auf die „Alte Salzstrasse“ nach Lüneburg angewiesen. Durch die strategisch wichtige Lage Möllns an der Wasserscheide zwischen Nord- und Ostsee, entstand 1398 durch Verbindung mit der Delvenau der Stecknitz-Kanal als erster Wasserscheiden Kanal in Europa. Ende des 19. Jahrhunderts wurde dieser zum Elbe-Lübeck-Kanal ausgebaut.
Nach dem Aussterben des lauenburgischen Herzogsgeschlechtes 1689, begann eine wechselvolle Geschichte der Stadt Mölln, die nun zeitweise im Jahreswechsel den unterschiedlichsten Herren unterstand, bis es dann 1876 an die preußische Provinz Schleswig-Holstein ging.

Besondere Sehenswürdigkeiten sind die gut erhaltene Altstadt mit der sie überragenden backsteingotischen Kirche Sankt Nicolai und dem am Fuße des Kirchbergs auf dem Markt befindliche Gedenkstein für Till Eugenspiegel.

Ostsee  (ab 80 km):
Ostsee - Foto: www.hochbild.tv
Auch als „Baltic Sea“ bekanntes, und bis zu 460 m tiefes Binnenmeer gilt es als das größte Brackwassermeer der Erde, auch wenn in der westlichen Ostsee („Belt See“) aufgrund des Wasseraustausches mit der Nordsee zumeist ein höherer Salz- und Sauerstoffgehalt vorherrscht. Da Salzwasser schwerer ist als Süßwasser, findet allerdings eine Schichtung des Seewassers statt. Besonders viel Salz & Sauerstoff findet sich erst im Tiefenwasser unterhalb von 60 bis 70 Metern.
Ein zusätzlicher Sauerstoff-Eintrag in die eigentliche Ostsee über die „Darßer Schwelle“ (nördlich Rostock)  hinweg, erfolgt entweder durch stürmische Perioden und/oder anhaltend kalte Winter. Dieser hält dann etwa ein bis zwei Jahre vor, vollzieht sich jedoch immer seltener.  Die letzten signifikanten „Einträge“ fanden  1993 & 2003 statt, und geschahen bis in die 1970er Jahre wesentlich häufiger.

Seit der „Wiedervereinigung“ erreichen Sie sowohl die Schleswig-Holsteinische als auch die Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste ab ca. einer Stunde Auto-Fahrzeit. Die Lübecker Bucht ist dabei touristisch seit über 50 Jahren „durchgehend“ erschlossen, während die „östliche“ Küste schon auf dem Abschnitt bis Wismar hin auch ausgedehnte, naturbelassene Abschnitte bietet. In Kombination mit den „klassischen“ Ostsee-Bädern der Kaiserzeit und den Hansestädten ein touristisch perfektes, aber in der Hochsaison auch stark frequentiertes Ausflugsziel.

Ratzeburg  (33 km):
Ratzeburg - Foto: www.hochbild.tv
Der Name geht auf den Fürsten Ratibor (Ratse) zurück, welcher an der Spitze des obotritischen Teilstammes der Polaben stand. Er residierte hier im frühen 11. Jahrhundert in der Ringwallanlage „Racesburg“.
In drei Anläufen erfolgte die Christianisierung, und die Stadtgründung mit Etablierung des Bistums schließlich 1154 durch Heinrich den Löwen.
Während die Stadt später zum Herzogtum Sachsen-Lauenburg gehörte, gelangte das Stiftsgebiet mit dem Domhof 1648 durch den Westfälischen Frieden als Fürstentum Ratzeburg in die Hand der Mecklenburger und wurde erst mit dem Groß-Hamburg Gesetz von 1937 Teil der Stadtgemeinde.
Die 1692 von Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg stark befestigte Stadt erregte das Missfallen des dänischen Königs Christian V., der Ratzeburg daraufhin 1693 bis auf die Domhalbinsel komplett in Schutt und Asche legte, so dass ein völliger Wiederaufbau im barocken Stil erforderlich wurde.
Am 26. September 1865 erschien Ministerpräsident Otto von Bismarck erstmals zur Begleitung des König Wilhelm I. in Ratzeburg. Dieser nahm in der Petrikirche die Erbhuldigung der Ritter- und Landsmannschaft entgegen.

Auch heute beherrscht der Alles überragende romanische Dom von 1170 das Bild der von Wasser umgebenen Dom-Insel als Zentrum der Stadt.
Neben mehreren Museen bietet sich eine Schifffahrt über den Ratzeburger See, und weiter auf der Wakenitz (als „Amazonas des Nordens“) bis in die Innenstadt vom Lübeck hinein, an.

Schwerin (77 km):
Schwerin - Foto: www.hochbild.tv
Schwerin wurde im Jahr 1018 erstmals erwähnt und erhielt 1160 die Stadtrechte, und ist damit die älteste Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Die Stadt dehnte sich im Laufe der Zeit immer weiter aus, so dass heute insgesamt zwölf Seen innerhalb des Stadtgebietes liegen. Ausgangspunkt der Stadtentwicklung war das Schloss, welches  bis 1918 eine Hauptresidenz der mecklenburgischen Großherzöge war. Seit 1990 beherbergt es den mecklenburg-vorpommerschen Landtag.

Das absolute Highlight ist natürlich die malerisch gelegene Schloss-Insel mit Museum & Landtag und die direkt angrenzenden Profanbauten. Die dahinter liegende Altstadt bietet Shopping- & Gastronomie- Möglichkeiten. Eine Seen-Fahrt mit der „Weißen Flotte“ und ein Besuch des ausgedehnten Schlossparks runden das Angebot ab.

Wismar  (97 km):
Wismar - Foto: www.hochbild.tv
Die Hansestadt Wismar und deren Umgebung stellte auf Grund der günstigen Lage schon seit Jahrtausenden ein Siedlungsgebiet dar.
Nach dem Abzug der Germanen während der Völkerwanderung war die Region um die Wismarer Bucht bis Ende des 12. Jahrhunderts ausschließlich von den wendischen oder slawischen Obotriten besiedelt, die nahe Wismar beim heutigen Dorf Mecklenburg und in der Burg Ilow ihre Zentren hatten. Der Name „Wismar“ wird erstmals im Jahr 1147 erwähnt. Das Stadtgründungsjahr (vermutlich durch Fürst Borwin zu Mecklenburg) wird auf 1226 geschätzt, und die Siedler stammten (ihren Familiennamen nach) wohl aus Holstein, Westfalen, Niedersachsen und der Mark Brandenburg.
Bereits 1259 trat Wismar dann dem Schutzbündnis der Hanse gegen die Seeräuberei bei, und gehörte schon 1280 mit Hamburg, Lübeck, Rostock und Stralsund zum Wendischen Städtebund und zu den einflussreichsten Städten der Hanse.
Der Verlust der schwedischen Krone durch die Mecklenburger brachte die Hansestädte Wismar, Rostock und Stralsund erstmals in Konflikt mit den übrigen Hansestädten. Der Konflikt wurde offen als Kaperkrieg geführt, und die von den Mecklenburgern ausgestellten Kaperbriefe für „Privatleute“ waren die Geburtsstunde der Vitalienbrüder um Klaus Störtebeker.
Im 30-jährigen Krieg wurde Wismar von den Schweden erobert, und fiel im Westfälischen Frieden von 1648 zusammen mit der Insel Poel an die schwedische Krone. Diese Herrschaft währte, mit kurzzeitigen Unterbrechungen (durch die Dänen) bis 1803, als die Stadt für 99 Jahre an das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin verpfändet wurde. Erst als 1903 die Schweden auf die Einlösung des Pfandes verzichteten, fiel Wismar endgültig an Deutschland zurück.

Die Wismarer feiern nun in jedem Spätsommer das „Schwedenfest“ als größte Veranstaltung des Jahres.
Die unmittelbar an den „Alten Hafen“ angrenzende Altstadt vermittelt auf historischem Kopfstein-Pflaster einen bleibenden Eindruck an die vergangenen Zeiten.
Die vorgelagerte Halbinsel Poel bietet Sandstrände und optimale Reviere für Kite- & Wind- Surfer.

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